Für die Automatisierung eines Lagers ist der Einsatz fahrerloser Transportfahrzeuge (FTF) ein unerlässlicher Bestandteil. Hierfür ist es besonders wichtig, eine Lösung zu finden, die auf die unternehmensspezifischen Attribute angepasst ist und volle Flexibilität bietet. Wir von BLEICHERT haben uns genau das zum Ziel gesetzt. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie hierzu interessante Einblicke in unsere Lösungsmodelle.

unsere FTS-Systeme in der Übersicht

FTS-Baukasten: Mehr als nur Standardprodukte

Der omnidirektionale Baukasten ermöglicht unseren Endkunden nahezu uneingeschränkte Anwendungsmöglichkeiten mit nur einem System.

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Fahrerloser FTF-Gabelstapler

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Unterfahr-FTF für Krankenhausanwendungen

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Allgemeine Informationen zu Fahrerlosen Transportsystemen

Was ist ein FTS?

Fahrerlose Transportsysteme (kurz FTS) bezeichnet Fördertechnik mit eigenem Fahrantrieb, die automatisch gesteuert wird. Verwendung finden FTS insbesondere im Materialtransport von Fördergut, zum Beispiel Werkstücke oder Herstellungsmaterialien, aber auch Palettenwaren. Die Systeme bestehen meistens aus einem oder mehreren Fahrzeugen mit einer Leitsteuerung, einem System zur Navigation sowie entsprechenden Sicherheitssystemen.

FTS sind in verschiedensten Bereichen innen wie außen einsetzbar.

maximale sicherheit auch ohne fahrzeugführer

Betriebsunfälle und andere ungewollte Zwischenfälle sind ein ungewolltes Ärgernis und eine Gefahr für Mensch und Maschine. Aus diesem Grund hat BLEICHERT seine FTS so konzipiert, dass diese auf Hindernisse auf deren Fahrtwegen umgehend reagieren und eine Kollision vermeiden können.

Die verbauten Sicherheitssysteme erkennen Gefahren durch die hochwertige und umfangreiche Sensorik postwendend und sorgen für ein angemessenes, rechtzeitiges Abbremsen bzw. entsprechende Geschwindigkeitsreduzierung.

Die Sicherheitssysteme erfüllen die Vorgaben der maßgebenden Normen und Standards wie ANSI B56.5 und DIN EN 1525.

Somit bieten die FTS von BLEICHERT die maximale Abdeckung des Sicherheitsaspektes. Dank der Flexibilität unserer Systeme können zusätzlich verschiedene Sicherheitsaspekte, die ihm Rahmen Ihrer Prozesse anfallen, berücksichtigt werden.

In diesem Beispiel sorgen 2 Umgebungsscanner für umfänglichen Schutz vor Kolissionen mit Personal oder Halleneinrichtungen.

Hohe wirtschaftlichkeit

FTS sind im Rahmen von wiederholenden Abläufen eine im Vergleich zu bemannten Transportfahrzeugen in vielerlei Hinsicht wirtschaftlicher. FTS können ohne zwischenzeitliche Unterbrechungen betrieben werden und bieten enorme Präzision in den Abläufen. Der neueste Stand der Sensorik ermöglicht optimale Materialströme, möglichst wenig Energieverbrauch und eine Reduzierung von kostenintensiven Unfällen und Beschädigungen. Die aus der Automatisierung resultierende Transparenz in den Abläufen sorgt für einen besseren Informationsfluss, mit dem Abläufe verbessert und damit Einsparpotenziale ermittelt werden können.

Die richtige navigation einsetzen

Um ein FTS an seine Zielposition bewegen zu können, ist der Einsatz eines Navigationssystems unabdingbar. Im Grundsatz unterscheidet sich die Navigation in vier verschiedene Möglichkeiten:

Bei der Kontur-Navigation handelt es sich um die Technologie mit der größten Flexibilität und Genauigkeit. Die Steuerung erfolgt via Flottenmanagement-Software per Mausklick. Die Sensorik ist in der Regel sehr nah am Boden angebracht, sodass sie sich besonders für Fahrzeuge wie Stapler oder Unterfahrfahrzeuge eignet. Es bedarf keiner weiteren Hilfsmittel wie z. B. Reflektoren oder optischen bzw. magnetischen Spuren. Die Vermessung erfolgt durch einen Scan des Sensors, der die Ergebnisse mit den eingegebenen Referenzpunkten vergleicht.

Die Laser-Radar-Navigation ist ähnlich flexibel wie die Kontur Navigation, benötigt aber eine Verbindung des Sensors zu den Reflektoren. Die Sensorik wird aus diesem Grund so weit oben wie möglich angebracht. Dieser scannt die Räumlichkeiten und verarbeitet die Informationen schnell und präzise.

Eine optische und induktive Spurführung bietet fahrzeugunabhängige Einsetzbarkeit mit geringerem Investitionsaufwand. Hierbei wird eine Fahrtstrecke in Form einer Spur vorgegeben, deren das Fahrzeug folgt. Die Sensorik ist hier mit geringem Bodenabstand verbaut.

Die Rasternavigation eignet sich vor allem für saubere und wenig beanspruchte Unterlagen. Bei Ihr werden einem vorgegebenen Raster Informationen in Form von 2D-Codes oder Transpondern eingespeist. Das System erkennt die dabei generierten Rasterpunkt und nutzt dies, um zwischen einzelnen Rasterpunkten zu navigieren.

Welches Navigationsverfahren für Sie richtig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die räumlichen Verhältnisse sollten genau analysiert werden. Ebenso hängt die Auswahl vom jeweiligen FTF ab.

BLEICHERT setzt auf freie Navigation „SLAM“

In den meisten FTS der neuen Generation verwendet BLEICHERT die sogenannte SLAM-Navigation. SLAM steht für Simultaneous Localization and Mapping. Hierbei nimmt das FTS relative Messungen der Umgebung per Kameras und Sensoren vor. Die Position des Roboters kann zu Beginn der Messung als Ausgangspunkt eines Koordinatensystems gewählt werden. Mithilfe der Messdaten wird dann simultan eine Karte der Umgebung erstellt und kontinuierlich erweitert. Der Roboter misst in der Regel im Rahmen dessen auch seine Bewegungen, indem er auf Geschwindigkeits- und Leitwinkeldaten zugreift. Wird ein Punkt mehrfach von der Sensorik erfasst, wird dieser dann als Orientierungspunkt „abgespeichert“.

SLAM-Navigation ist besonders in stationären Umgebungen effektiv. Verwendung findet das Verfahren auch im Bereich von Anwendungen in der Katastrophenhilfe, dem Bergbau oder bei Haushaltsrobotern, was die Genauigkeit und Flexibilität dieser Navigationsart bestätigt.

Auflademöglichkeiten

Um den ununterbrochenen Einsatz der FTF sicherzustellen, bedarf es der richtigen Technologie, um die Batterien effizient und schnell aufzuladen.

Eine Option bietet das automatische Laden an Ladestationen. Hierbei besteht eine Kommunikation zwischen dem Fahrzeug, der Station und einer Software, welche den Ladeprozess steuert und überwacht. Sobald das Fahrzeug an der Kontaktierung der Ladestation andockt, beginnt ohne zusätzlichen Aufwand voll automatisiert der Ladevorgang.

Die klassische Variante via Steckverbindung oder manuellen Batterieaustausch ist die günstigere Variante. Hierbei nimmt ein Mitarbeiter den Anschluss des Ladekabels oder den Austausch der Batterie vor und macht das FTF wieder einsatzfähig.

Eine neuere Aufladetechnologie stellt das induktive Laden dar, welches die Komponenten via Magnetfeldern miteinander verbindet und kabelloses Aufladen der Batterien ermöglicht. Diese Technologie ist gut in die Arbeitsprozesse integrierbar und relativ einfach zu installieren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Fahrerlosen transportsystemen

Für jedes Unternehmen, dessen alltägliche Prozesse mit Flurförderanlagen im Zusammenhang stehen, sollten grundsätzliche Überlegungen über die Automatisierung vorgenommen werden. Besonders im Falle längerer interner Transportwege und sich wiederholender Prozesse lohnt sich die Investition kurzfristig. Bedenken Sie dabei Faktoren wie Warenflussoptimierung, Kosten oder Erhöhung der betrieblichen Sicherheit, ist die Automatisierung Ihres Lagers ein logischer Schritt.

Der Einsatz von fahrerlosen Transportsystemen ermöglicht Ihnen die Weiterqualifizierung Ihres Personals. Somit können Sie die entsprechenden personellen Ressourcen, die bereits im Unternehmen integriert sind, in anderen Tätigkeitsfeldern platzieren. Dies erleichtert Ihnen die Besetzung vakanter Positionen innerhalb des Unternehmens!

Sollten Sie dies nicht wünschen, nein. Die automatisierten Produkte können auch in Ihre Lager oder Produktion so integriert werden, dass bestehende Maschinen berücksichtigt bleiben.

Nein. Im Normalfall können FTS mit wenig Aufwand in bestehende Lager integriert werden, sofern diese über ordentliche Bodenverhältnisse verfügen.

Keine Systeme, Maschinen oder Menschen können vollständige Ausfallsicherheit gewährleisten. BLEICHERT arbeitet jedoch stetig an Verbesserungen seiner angebotenen Systeme, um Ausfallzeiten gering zu halten. Im Falle einer Störung ist unser Serviceteam schnell vor Ort und beugt Vorkommnissen durch regelmäßige Wartung und zuverlässiger Sicherheitssysteme vor.

Egal ob Integration in das ERP System, die Software der Prozessanlagen oder ins Flottenmanagement. Die FTS können softwaretechnisch in jegliche Strukturen eingegliedert werden und entsprechende Schnittstellen eingerichtet werden. Hierfür ist es notwendig, dies auf Wirtschaftlichkeit sowie Sinnhaftigkeit zu überprüfen und die Umsetzbarkeit innerhalb der IT-Infrastruktur zu überprüfen.

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